Gedächtnisstörungen

Gedächtnisstörungen

Gedächtnisausfälle sind die häufigste kognitive Störung im Alter. Meist sind sie banal und lediglich die Folge der allgemeinen altersbedingten Verlangsamung.

Oft übersteigt die Intensität von Gedächtnisstörungen – gepaart mit anderen kognitiven Problemen wie Konzentrationsmangel und Müdigkeit – das Normalmass, ohne dabei das Stadium der Demenz zu erreichen. Dieser Zustand wird als leichte kognitive Störung bezeichnet.

Wenn sich diese Einbusse verstärkt und zusätzlich Störungen von Sprache, Erkennen oder Benennen sowie eine zunehmende «Ungeschicklichkeit» auftreten, ist es wichtig, einen Arzt zu konsultieren.

Warum werde ich vergesslich?
Bei manchen älteren Patienten verläuft der Alterungsprozess optimal und erfolgreich ohne Beeinträchtigung der kognitiven oder intellektuellen Funktionen. Somit kann ein älterer Patient:

  • Normal altern, wobei sich eine Verlangsamung der sensorischen und intellektuellen Funktionen einstellt
  • Von leichten kognitiven Störungen betroffen sein, die ausgeprägter sind als beim normalen Alterungsprozess, ohne jedoch das Stadium der Demenz zu erreichen
  • Eine Demenz vom Alzheimertyp oder eines anderen Typs entwickeln

Ursachen kognitiver Störungen
Die Ursachen sind vielfältig, und nicht bei allen älteren Menschen kommt es zu einer Demenz. Mehrheitlich bleiben die Störungen unverändert bestehen; manchmal bilden sie sich zurück.

Gedächtnisprobleme können auch andere Ursachen als eine Demenz haben: andere Erkrankungen (Depression, Schilddrüsenunterfunktion, Anämie, Diabetes usw.) oder die Einnahme gewisser Medikamenten (z.B. Psychopharmaka).

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